Katastrophenschutz der Stadt Memmingen kommt zur Stabsrahmenübung zusammen

25.11.2019

[Memmingen] „Samstagmorgen gegen 09:00 Uhr: Verschiedene Anwohner am Hühnerberg rufen den Notruf und klagen über einen merkwürdig stechenden Geruch. Kurz darauf stehen Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und THW vor der Eissporthalle, während im Katastrophenschutzzentrum in der Feuerwache zahlreiche Personen zusammenströmen und Pläne und Karten vorbereitet werden.“

Was sich wie ein Großschadensereignis anhört ist glücklicherweise nur eine Übung; das Leck in der Amoniak-Leitung wird nur dargestellt und ein eigens aufgestellter Gefahrenabwehrplan durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Eissporthalle zusammen mit zwei erfahrenen Einsatzleitern aus der Feuerwehr und dem THW auf Funktionalität überprüft. Tatsächlich zusammen gekommen ist jedoch die Führungsgruppe Katastrophenschutz der Stadt Memmingen (FüGK), die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) zusammen mit mehrere Örtlichen Einsatzleitern (ÖEL) und Fachberatern aus den Hilfsorganisationen (BRK, JUH, MHD), dem Technischen Hilfswerk Memmingen und der Feuerwehr. „Die Stabsrahmen-Übung war so angelegt, dass die Zusammenarbeit der Führungsgruppe mit den Örtlichen Einsatzleitern eingeübt wurde“, berichtet Andreas Land, Leiter des Amts für Brand und Katastrophenschutz. 

Insgesamt 40 Personen „spielten“ bei dieser Übung den Ernstfall. Nach knapp drei Stunden gab Referatsleiter Thomas Schuhmaier, der Leiter des Führungsstabes, dann das Übungsende bekannt. Er lobte, dass alle sehr engagiert und motiviert mitgearbeitet hätten. Aus den gewonnenen Erkenntnissen über die Abläufe der Kommunikation in einem großen Arbeitsstab können weitere Verbesserungen für Großschadensereignisse erarbeitet werden.


Text und Bild: Stadt Memmingen

Ein Blick ins Katastrophenschutzzentrum der Stadt Memmingen.
Ein Blick ins Katastrophenschutzzentrum der Stadt Memmingen.
 

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Workshop für kinderfreundliche Innenstadt

    Workshop für kinderfreundliche Innenstadt
    [Memmingen] Das Memminger Kinderparlament tagte bereits zum dritten Mal im Rathaus. Diesmal beschäftigten sich die 28 Vertreterinnen und Vertreter der circa 5.500 Schulkinder in Memmingen im Workshop „Kinderfreundliche Innenstadt“ mit Fragen rund um die Gestaltung verschiedener Plätze. Oberbürgermeister Manfred Schilder begrüßte die Kinder herzlich: „Das Kinderparlament ist mittlerweile eine feste Einrichtung im Rathaus. Wir freuen uns sehr auf eure Ideen.“
  • Kundenstopper an Wertstoffinseln zeigen Wirkung

    Kundenstopper an Wertstoffinseln zeigen Wirkung
    [Memmingen] Sie stehen im Weg und informieren bildlich. Die sogenannten Kundenstopper, die mittlerweile an 20 Wertstoffinseln von der Stadt Memmingen aufgestellt wurden, zeigen Wirkung. So konnte die Durchschnittsmenge von wild abgelagertem Müll von 17 Tonnen pro Monat (Zeitraum der vorherigen 15 Monate) auf 9,5 Tonnen verringert werden.
  • Ideensammlung zur VU Altstadt

    Ideensammlung zur VU Altstadt
    [Memmingen] Im Rahmen der Vorbereitenden Untersuchungen (VU) der Memminger Altstadt wurden nun auch die Ziele und Ideen des Stadtrats abgefragt. Neben den Stadträtinnen und Stadträten waren auch Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung sowie die Fachplaner von Haines-Leger (Stadtplanung), arc.grün (Landschaftsarchitektur) und brenner.Bernhard (Verkehrsplanung) an der Klausurtagung beteiligt.
 

Kontakt

WÄSCHER-MEDIA
Markus Wäscher
Friedhofweg 3
88410 Bad Wurzach

07564 / 787 739

E-Mail schreiben

Medienpartner der:

Allgäu Ranger Marktoberdorf
 
SiteLock
Powered by Weblication© CMS
 
 
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen