Schwere Misshandlung eines Säuglings

13.01.2020

[Memmingen] Im Fall des schwer misshandelten Säuglings, der am Sonntag, 12. Januar 2020, mit massiven Schädelverletzungen ins Memminger Klinikum eingeliefert worden ist, informiert das Jugendamt der Stadt Memmingen über folgenden Sachverhalt:

Die Familie des misshandelten Kindes ist dem Jugendamt bekannt. Es gab im Vorfeld jedoch keinerlei Hinweise auf eine mögliche Gefährdung des Kindes. Das Kind wurde am Montag, 13. Januar 2020, in Einvernehmen mit der Mutter bis auf weiteres in die Obhut des Jugendamts genommen. 

Seit der Geburt des Kindes im Sommer 2019 wurde die minderjährige Mutter regelmäßig wöchentlich drei bis vier Stunden im Haushalt der gemeinsam wohnenden Großeltern durch eine sozialpädagogische Fachkraft ambulant unterstützt. Der letzte Kontakt bestand am 8. Januar 2020. Der minderjährigen Mutter steht zudem ein gesetzlicher Amtsvormund für das Kind zur Seite, der monatlich einmal Kontakt zu ihr hat und in rechtlichen Fragestellungen unterstützt. Das Kind hat sich nach Überzeugung der beteiligten Fachkräfte gedeihlich entwickelt, und es gab keinerlei Hinweise oder Anhaltspunkte für eine mögliche Gefährdung des Säuglings.

Auch der Haushalt des Vaters in einer Landkreisgemeinde wurde im Rahmen der Einrichtung der ambulanten Hilfe bereits vor der Geburt des Kindes von einem Mitarbeiter des Jugendamts besucht und es ist kein negativer Eindruck entstanden. „Wir sind bestürzt über die Misshandlung und sind froh, dass sich das Kind jetzt in guter medizinischer Versorgung befindet. Die Familie werden wir weiter eng begleiten“, erklärt Sozialreferatsleiter Jörg Haldenmayr.


Text: Stadt Memmingen
Bild: Symbolfoto Pixabay

 

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